Besuch auf der Vivaness - Naturkosmetikmesse

S Bahn in Oberursel

 

Wer eine Firma führt, der muss heute schon wissen, was morgen wichtig wird.

Darum sind für meine Mutter und mich gelegentliche Messebesuche Pflicht.

 

Eine angenehme Pflicht, weil uns nicht nur als Lexagirl-Duo, sondern auch privat interessiert, was sich so tut in der Naturkosmetik- und Bio-Branche.

Außerdem fahre ich gerne mit dem Zug: Der Kakao in der DB-Lounge schmeckt superlecker!

 

 

Kakao mit Schaum


Eingang zur Vivaness Naturkosmetik Messe

 

 

 

 

Jetzt waren wir bei der „Vivaness“ in Nürnberg.

Eine wichtigere Messe für Naturkosmetik gibt es nicht in Europa, und das fast vor unserer Haustür, so ein Glück.

 

Naja, früh aufstehen musste ich trotzdem, weil wir morgens um 7 (gähn!) in Oberursel mit dem ICE losgefahren sind. Wir hatten ja ein gewaltiges Programm zu absolvieren.

 

Direkt neben der „Vivaness“ lief die „Biofach“, eine große Messe der Biobranche, die wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen wollten.

Uns erwartete ein vollgepackter Tag mit Vorträgen, Gesprächen mit Experten und Besichtigung diverser Stände, wo wir uns informiert und manche Inspiration für Lexagirl mitgenommen haben. 

Eintrittskarte von Lilly Alexandra zur Vivaness

 

 

 

Unsere Fachbesucher-Tickets hatten wir natürlich vorab besorgt, um nicht anstehen zu müssen.

Und das hat prima geklappt.

 

Wir sind ohne große Verzögerungen zur Vivaness spaziert, wo uns gleich auffiel, dass „Parfum“ jetzt ein großes Thema ist. Diverse Hersteller arbeiten daran, nur mit pflanzlichen/natürlichen Inhaltsstoffen Düfte zu kreieren.

 

Wer einmal an Lexagirl-Produkten geschnuppert hat, der weiß, dass dieses Thema nicht neu für uns ist, aber man lernt nie aus. Vielleicht erweitern wir ja bei Gelegenheit unsere Produktpalette um einen Duft für junge Damen?!

 

Und präsentieren ihn als Aussteller bei der nächsten Vivaness? 

EcoControl Logo

 

 

Eine Messepräsenz von Lexagirl stand durchaus zur Debatte, nämlich als wir uns mit den Vertretern des Kosmetik-Standards NCS und der Zertifizierungsstelle Ecocontrol getroffen haben.

 

Diese beiden überwachen die Qualität und Reinheit unserer Produkte, also warum nicht gemeinsam auf der Messe die Früchte unserer Arbeit präsentieren?

 

Auf der wichtigsten Naturkosmetikmesse in Europa darf Lexagirl ja eigentlich nicht fehlen, finde ich.

Ein Aussteller bot seinen Besuchern an, Naturkosmetik selbst anzurühren.

Klingt verlockend und einleuchtend, aber hinsichtlich Haltbarkeit und Hygiene können solche selbstgemachte Cremes und Lotionen nicht mit professionellen Produkten mithalten.

 

Toll fand ich allerdings den pinken KitchenAid-Mixer. So einen möchte ich auch haben! 

Rosa Haushaltsmixer am Kosmetikstand auf der Vivaness

Frozen Joghurt mit Erdbeersoße

Auf der Vivaness war so viel Spannendes zu sehen und zu entdecken, dass ich erst beim Verlassen der Halle gemerkt habe, wir sehr mein Magen knurrt.

Zum Glück wurden nebenan auf der Biofach diverse gesunde Leckereien angeboten, von bio über vegan bis zu glutenfrei.

Wir haben uns als Mittagessen einen frisch gebratenen Tofu-Burger schmecken lassen.

Meine Mutter hätte gerne einen Biowein probiert, aber das war in der Fastenzeit natürlich verboten.

 

Nachtisch war nicht verboten und die Auswahl reichlich, weil wir überall probieren durften. Frozen Joghurt zum Beispiel oder Bio-Eis.

 

Nachdem wir uns gestärkt hatten, folgte der technische Part. Lexagirl soll ja nicht nur in unserem, sondern in möglichst vielen Online-Shops vertreten sein, aber dafür brauchen wir Barcodes auf den Verpackungen.

Das haben wir mit Vertretern einer Druckerei geklärt. I

nteressant fände ich auch Tragetaschen aus Biopapier, die könnten wir von einem italienischen Produzenten günstig bekommen – aber erst ab 100.000 Stück. Und so weit sind wir noch nicht.

Naturkosmetik Messestand in Form einer Tasse

 

Witzig fand ich den Stand eines Teeproduzenten in Form einer Teetasse.

Überrascht war ich bei Seitenbacher, deren schwäbische Radiospots wahrscheinlich jeder kennt. Aber am Stand des Müsli-Produzenten wurde Englisch gesprochen, nicht Schwäbisch.

 

Überrascht war ich auch, als ich an einem anderen Stand einen Schoko-Döner sah, gefüllt mit Bio-Schokolade. Auf diese Schokoladenbombe haben wir verzichtet, weil wir im Zug zu Abend essen wollten. 

 

Nach fünf Stunden Messe haben wir ziemlich erschöpft, aber voll mit Eindrücken und Ideen die Rückreise angetreten.


Speisewagen im ICE

 

Im Intercity-Restaurant tropfte Wasser von der Decke, zum Glück nicht an unserem Platz, so dass an diesem Tag wirklich alles gelungen war. Eine unfreiwillige Dusche im Zug, das hätte ich nicht haben müssen. Schon gar nicht ohne unser „Sportsgirl“, auf das ich beim Duschen nicht mehr verzichten möchte.

 

 

XO Lilly Alexandra

Das Video zum Blog kannst Du Dir hier ansehen