Lexagirl goes Paris - mein Tripp nach Paris

 

 

 

 

Als Naturkosmetik-Produzenten wollen wir immer up to date sein, deshalb habe ich mich bei meinem Trip nach Paris neben vielen Museumsbesuchen natürlich auch auf die Suche nach neuen Naturkosmetik- und auch Produktideen gemacht. Ich interessiere mich immer für neue Düfte, tolle Cremes oder Verpackungen, die wir vielleicht eines Tages auch bei Lexagirl umsetzen können.

 

Alors – allons á Paris

 

Hingefahren sind wir mit dem ICE - zurück mit dem TGV. Ich fahre super gerne Zug, daher war das an sich schon ein cooles Erlebnis. Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich sehr gerne den Kakao in der DB Lounge trinke. Diesmal leider nicht, denn die Abfahrtszeit war 6 Uhr, so früh hat die Lounge im Bahnhof noch nicht auf - schade.

 

Natürlich habe ich vor unserem Ausflug in ein paar Reiseführern und andere Ratgebern geschmökert - Paris in 3 Tagen, was Du alles sehen kannst… -  um mich ein bisschen vorzubereiten und ein paar Naturkosmetikanlaufstellen zu suchen, damit ich herausfinden kann, ob die „très chic Française“  auch Wert auf natürliche Inhaltsstoffe oder vegane Kosmetik legt.

 

 

Kosmetik in der Galerie Lafayette

 

Erster Anlaufpunkt für die Suche nach Naturkosmetikprodukten war die berühmte Galerie Lafayette auf dem Boulevard Haussmann im Herzen von Paris. Wer schon einmal in Paris war weiß, dass dieses Kaufhaus eigentlich kein Kaufhaus mehr ist, sondern eher ein Palast. Und ich finde die Bezeichnung  „Konsumtempel“ ist hier durchaus angebracht. Zu erkennen ist die Galerie Lafayette besonders an der riesigen Kuppel. Außerdem ist es eines der ältesten Kaufhäuser in Frankreich und hat eine sehenswerte Dachterrasse mit Blick auf Paris.

Aber natürlich war die riesengroße Kosmetikabteilung im Erdgeschoss am wichtigsten für mich! Jede große und auch kleine Kosmetikfirma dieser Welt ist im Erdgeschoß zu finden. Das Durcheinander ist überwältigend und gigantisch, aber gleichzeitig total schön. Überall wuseln freundliche Verkäuferinnen mit Parfümflaschen herum und versprühen Duftwolken. Ebenso sind Schminktische aufgestellt, wo die neusten Make-up Trends gezeigt und aufgetragen werden. 

 

Wo ist die Naturkosmetik?

So weit so gut, doch wo finde ich die gesuchten Naturkosmetikprodukte? Was soll ich sagen…das Angebot war leider nicht sehr groß. Das finde ich sehr schade für die Kundinnen, aber auf der anderen Seite ist es gut für uns, denn es zeigt, dass noch viel Nachholbedarf in Sachen Naturkosmetik besteht.😀 Hier kommen wir dann ins Spiel. Nachdem ich hier also nicht wie erwartet fündig geworden bin, ging es hoch auf die Dachterrasse der Galerie Lafayette. Hier sind witzige Sitzgelegenheiten aufgebaut und viele Leute essen über den Dächern von Paris zu Mittag. 

 

 

 

 

Starbucks mit Aussicht

 

 

Bevor es weiterging haben wir noch kurz bei Starbucks im Lafayette Halt gemacht. Es gab Caffè Latte für meine Mutter (obwohl es ja in Frankreich eigentlich Café au Lait hätte heißen müssen…) und einen Orangensaft für mich. Die Karte war genauso wie überall auf der Welt bei Starbucks, die Location aber echt außergewöhnlich.

 

Next Stop - Sephora

 

 

 

 

Ein weiterer Anlaufpunkt auf meiner Mission in Paris ist natürlich die Parfümeriekette Sephora die ihre Shops über ganz Paris verteilt hat. Es sieht fast so aus, als gäbe es über 100 Läden, an praktisch jeder Straßenecke steht eine Sephora Filiale. Der Schwerpunkt bei Sephora liegt aber (wie ich finde) eher auf dekorativer Kosmetik (Make-up usw.) und weniger im Hautpflegebereich. Das heißt auch hier habe ich leider nicht das gefunden, was ich mir unter „kleine aber feine Naturkosmetik Hersteller“ vorstelle. 

 

 

Macarons - neben Naturkosmetik meine 2. Leidenschaft😀

  

Bevor es mit meiner Suche weiterging konnte ich nicht widerstehen und habe eine Packung Macarons für meinen Bruder gekauft. Wie süß sehen die denn aus? Ich backe ja auch manchmal zu Hause Macarons, die auch sehr gut schmecken wie ich finde, aber ich muss zugeben, dass die nicht an die „originalen“ aus Paris heranreichen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.

 

L´opentour Paris = Hop on + Hop off

 

Selbstverständlich haben wir unsere Reise auch genossen und etwas Sightseeing gemacht. Wir haben es langsam angehen lassen und eine Hop-on-hop-off Bustour gemacht, die war total chillig. Wen man genug hat, steigt man an der nächsten Station einfach aus und fährt mit dem nächsten Bus zurück oder weiter, je nachdem. Wir haben oben gesessen was wegen der Aussicht super ist, aber Vorsicht vor tiefhängenden Baumästen, ich musste ein paar Mal ziemlich schnell den Kopf einziehen.

Was wäre Paris ohne Restaurants und "Essen gehen“?

Richtig - total ungemütlich.

 

Mir kam Paris wie ein einziges großes Restaurant vor, aber abseits der Touristenströme (meist in kleineren Seitengassen) sind immer noch wunderschöne kleine und wirklich gute Restaurants zu finden, die auch tolle Gerichte für Vegetarier oder Veganer anbieten. Eine kleine Suche abseits der Mainstream Lokale lohnt sich deswegen immer! Im Bonvivant habe ich einen ganz tollen Quiona Salat mit Avocados gegessen – echt Yummi. Ach ja, es ist in Paris total üblich zum Essen „une carafe d´eau“ zu bestellen. Man bekommt dann eine Karaffe mit Leitungswasser, das aber sehr gut schmeckt und das Beste ist: es kostet nichts.

Naturkosmetik Streifzug durch Paris - das Beste zum Schluss

 

So, jetzt wieder zum eigentlichen Thema zurück. In einem „Mademoiselle Bio Shop“ habe ich dann endlich in Sachen „Natürlicher Hautpflege“ einiges gefunden. (Yay!) Hier gab es die üblichen Basics in der Naturkosmetik wie Lavera, Pai, Melvita, Dr. Hauschka und ein paar unbekanntere Marken wie Marilou oder Colsys. Toll war es hier und ich empfehle dir unbedingt vorbeizuschauen, wenn du mal die Möglichkeit dazu hast, auch wenn Lexagirl dort (noch!) nicht zu finden ist. … Ich würde ja für Lexagirl total gerne einen Lippenpflegestift 💄 herausbringen, aber da muss bei meiner Mutter noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Die drei Tage waren leider viel zu schnell vorbei, aber anhand der Fotos kannst du sehen wo wir waren und was wir gemacht haben. Erlebt haben wir in den drei Tagen aber dennoch genug.

À bientôt, Paris!