Pickel unter der Haut | 7 wirkungsvolle Tipps, um sie loszuwerden

Du hast es im Gefühl: Dieser Pickel auf der Stirn oder am Kinn wird eine große Sache – und eine lange. So schnell wirst Du ihn wohl nicht wieder los. Es handelt sich schließlich nicht um einen Allerweltspickel. Nein, ein Pickel unter der Haut kündigt sich pochend an. Doch keine Angst: Wir lassen Dich mit Deinem schmerzhaften unterirdischen Problem nicht allein. Gemeinsam gehen wir das Problem an und zeigen dir wie du Pickel unter der Haut effektiv loswerden kannst.

 

  

Pickel unter der Haut loswerden

Wie entstehen Pickel unter der Haut? Und Wie kannst Du sie entfernen?

Pickel unter der Hautoberfläche,(auch unterirdische Pickel genannt) entstehen wie jeder andere Pickel auch: Deine Talgdrüsen produzieren zu viel Talg und verstopfen die Poren. Und da ist er auch schon, der Riesen Pickel. Doch was ist nun anders beim unterirdischen Pickel? 

 

Beim unterirdischen Pickel gelangen Schmutz, Keime oder Bakterien in die verstopften Poren. Das Ergebnis: eine entzündliche Hautreaktion. Entweder diese zeichnet sich ganz offen und ungeniert auf der Hautoberfläche ab oder sie wählt eben den unterirdischen schmerzhaften Weg.

 

Entscheidet sie sich für Variante Nummer zwei, bleibt sie zunächst unsichtbar. Alles, was wir zu sehen bekommen, ist ein roter harter Knubbel unter der Haut - ein verhärteter Pickel ohne Ausgang. Doch das soll nicht so bleiben. In den nächsten paar Tagen wandert die Entzündung Schritt für Schritt nach außen – so lange, bis wir einen gelben Eiterpunkt auf der Haut sehen.

 

Bis es aber so weit ist und du ihn endlich loswerden kannst, musst Du viel Geduld mitbringen. Da der kleine große Übeltäter tief unter der Hautoberfläche sitzt, lässt er sich nur schwer erwischen – je tiefer, desto schwerer. 

 

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, ist der unterirdische Pickel meist auch deutlich schmerzhafter als sein oberflächlicher Kollege. Richtig sehen kannst Du ihn zwar noch nicht, spüren aber sehr wohl. Kein Wunder, dass die Nerven mit Dir durchgehen und Du der Heilung auf die Sprünge helfen willst. Ein bisschen drücken, ein wenig ziehen – wird schon schiefgehen. Manchmal aber auch nicht. Wer einen tiefliegenden abgekapselten Pickel ohne Eiter zu sehr schindet, riskiert unschöne Pickelmale. Um dies zu verhindern braucht ein entzündeter verkapselter Pickel intensive Pflege um vollständig und ohne häßliche Narben zu verheilen.


Pickel unter der Haut behandeln - so wirst du sie los

1. Cool bleiben und Unterhautpickel mit Eiswürfeln kühlen

Akne unter der Haut kühlen

Was hilft gegen schmerzhafte verhärtete Pickel unter der Haut? Unser Tipp Nummer eins: Bewahre einen kühlen Kopf – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein kleiner Frischekick jagt Deinem Pickel tief unter der Haut Respekt ein. Und wie ginge das besser als mit einem Eiswürfel?

Gerade gerötete und entzündete innere Pickel und geschwollene Beulen freuen sich auf eine Abkühlung.

Also auf zur Gefriertruhe, Eiswürfel raus und ab damit auf die betroffene Stelle.

Aber bitte mit Gefühl. Schick Deine Entzündung nicht gleich in die Eiszeit. Zu viel Kälte reizt den gereizten Knubbel nur noch mehr. Am besten drückst Du den Eiswürfel immer wieder ein paar Minuten lang dagegen. Danach gönnst Du ihm eine Pause. Jetzt alles nochmal von vorn.

 

Lexagirl-Spezialtipp: Umwickle den Eiswürfel mit einem trockenen sauberen Tuch. Jetzt sind die Minusgrade nicht mehr ganz so aggressiv.

Du wirst sehen: Ein bis zwei Stunden später tut ein angeschwollener tiefliegender Pickel schon ein bisschen weniger weh. Und das knallige Tomatenrot hat sich inzwischen auch in ein leichtes Rosenrot verwandelt. Du und Dein unterirdischer Pickel seid auf einem guten Weg.

 

 


2. Frag Oma - Hausmittel gegen Pickel verwenden

Der Pickel geht nicht weg? Wenn keiner mehr weiterweiß, dann weiß es Oma. Schließlich schlägt auch das eine oder andere Hausmittelchen auch normale Pickel in die Flucht. Einen Versuch bei unterlagerten Pickeln ist es ebenfalls wert.

 

Wie wäre es zum Beispiel mit einer selbst gemachten Anti-Pickel-Maske aus Honig um entzündete geschwollene Pickel zu beruhigen? Schnapp Dir das goldene Wundermittel und erhitze zwei Esslöffel davon in einem Topf. Jetzt fehlt nur noch ein Schuss Zwiebelsaft. Vermische das glänzende Gebräu ordentlich und trag es vorsichtig auf die betroffenen Stellen im Gesicht auf.

 

Dein neues Lieblingsparfum wird dieses Hausmittel wahrscheinlich nicht werden, vielleicht aber Dein neues Lieblings-Anti-Pickel-Rezept. Honig hat schließlich alles, was ein gutes Pickelmittel haben muss: eine heilende und antibakterielle Wirkung. Bakterien packt er am Schlafittchen, abgestorbene Hautschuppen schickt er ins Nirwana und Entzündungen tut er einfach nur gut. Nicht umsonst sagt Lexagirl "Daumen hoch" für das milde Masken-Peeling.

 

 


3. Teebaumöl eines für alle Fälle

Produkte gegen Pickel

Teebaumöl kommt Dir bekannt vor? Kein Wunder, die flüssige Geheimwaffe ist schließlich in so manchem Anti-Pickel-Produkt vertreten. Gerade bei unterirdischen Pickeln hat sie sich bewährt. Tief dringt sie zu den untersten Hautschichten vor, verschafft sich Zugang zum Geheimversteck der Entzündung und bekämpft sie mit seiner kraftvollen, entzündungshemmenden Wirkung. Widerstand ist zwecklos.

 

Doch Vorsicht: Teebaumöl ist kraftvoll – zu kraftvoll für Pickel unter der Haut. Nicht ohne Grund solltest Du das Mittelchen vor der Behandlung stets verdünnen. Trägst Du es pur auf die gereizte Stelle auf, wirst Du es später bereuen.

Lexagirl empfiehlt: Ein Pickelstift mit Teebaumöl soll mehr als nur bekämpfen. Auch pflegen steht auf seiner To-do-Liste. Umso wichtiger sind zusätzliche pflegende Wirkstoffe. So sparst Du Dir weitere Unreinheiten, unnötige Irritationen oder trockene Haut und gewachsene Pickel.

 

 

4. Wärmebehandlung gegen unterirdische Pickel - es wird warm

Der Pickel lässt sich nicht ausdrücken? Es stimmt, unterirdische Pickel sind eine nervliche Zerreißprobe. Wann zeigen sie sich endlich? Und wie lange dauert es bis aus einer Pickel-Beule ein Eiterpickel wird? Zum Glück kannst Du sie ein wenig aus der Reserve locken. Alles, was Du für das Manöver brauchst, ist ein warmer Waschlappen. Leg ihn behutsam auf den Knubbel auf und lass die wohlige Wärme ein paar Minuten lang auf ihn einwirken.

 

Mit einer Behandlung ist es aber oft nicht getan. Manchmal will die Stelle mehrmals mit Wärme verwöhnt werden. Tu ihr den Gefallen. Sobald der Waschlappen abkühlt, heizt Du ihn wieder auf. Mehrmals pro Tag überredest Du den verkapselten Pickel mit einer wärmenden Wellnesskur zum Aufgeben. Erst wenn er das Handtuch wirft, wirfst auch Du den Waschlappen.

 

Lexagirl-Spezialtipp: Noch schneller pickelfrei bist Du mit einem Kamillendampfbad. Der warme Wasserdampf macht die Haut geschmeidig-weich, öffnet die Poren und beschleunigt den Heilungsprozess. Wahre Wunder wirkt übrigens auch ein warmer Kamillenteebeutel. Nur zu heiß darf er nicht sein.

 

Wichtig: Pickel ausdrücken will gelernt sein. Erst wenn bei den unterirdischen Pickeln der Pickelkopf mit Eiter (also der Eiterpickel) sichtbar wird, er sich also in einem Zustand befindet, indem er quasi von alleine aufgeht, kannst du durch vorsichtiges Auseinanderziehen dafür sorgen, dass du ihn schnell loswirst. Wenn der Eiterpickel nicht sichtbar ist, solltest du jedoch unbedingt die Finger davon lassen. Ansonsten könntest du die Bakterien und Hautunreinheiten ungewollt verteilen und für eine Verschlimmerung sorgen.  

 

 


5. Reinwaschen

Das beste Anti-Pickel-Mittel hilft nicht, wenn Deine Haut nicht sauber ist. Warum? Schmutzige Poren lassen Pickel unter der Haut überhaupt erst entstehen. Lass es nicht so weit kommen.

Reinige Dein Gesicht mindestens zweimal pro Tag, morgens und abends.

Die beste Pflegeformel in Richtung Pickelfreiheit: lauwarmes Wasser und sanfte Reinigungsprodukte mit natürlichen Wirkstoffen.

 

Lexagirl geht mit gutem Beispiel voran. Unsere Pflege braucht keine Chemie, schon gar keine PEGs (Polyethylenglykole). Die Natur reicht ihr. Auf ganz natürlichem Wege befreit sich Dich von Schmutzpartikeln, lässt Deine Poren durchatmen und päppelt den Säureschutzmantel Deiner Haut gründlich auf.

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6.  Feuchtigkeit marsch - Maske gegen Pickel unter der Haut

Gründe für Pickel unter der Haut gibt es wie Anti-Pickel-Produkte im Drogerieregal. Mal sind die Hormone Schuld, mal die Ernährung, mal das Wetter. Manchmal ist es aber auch die falsche Pflege. Mal sitzen Sie am Kinn, mal am Hals und machmal auch auf der Stirn. Doch was kann an Pflege schon falsch sein? So einiges. Viele Inhaltsstoffe rauben Deiner Haut ihre Feuchtigkeit. Sie wird trocken, schuppig und rau – beste Voraussetzungen für eine übereifrige Talgproduktion. Am laufenden Band produzieren Deine Poren Talg und legen damit den Grundstein für große lästige Pickel unter der Haut.

 

Dein Pickel unter der Haut geht nicht weg? Dann braucht Deine Haut vor allem eins: Feuchtigkeit. Feuchtigkeitsmasken mit milden Pflanzenstoffen tanken die Feuchtigkeitsspeicher wieder auf und bauen eine natürliche Schutzmauer um sie herum. Und diese müssen Pickel jetzt erst einmal überwinden – gar nicht so einfach.

 

 


7. Pickelprobleme wegcremen

Bitte versteh uns nicht falsch: Große Pickel kannst Du natürlich nicht einfach wegcremen, schon gar nicht fiese, dicke Pickel unter der Haut. Mit der richtigen Creme aber lässt Du erst gar keine tiefsitzenden Pickelprobleme aufkommen. Und hier lautet das Zauberwort: nicht komedogene Feuchtigkeitscremes. Abdichtende und austrocknende Inhaltsstoffe haben in dieser Textur nichts verloren. Unter keinen Umständen dürfen die Poren weiter verstopfen.

 

Unser zweites Zauberwort: Zink. Dank ihrer Zinkoxide wirkt Zinksalbe wundheilend. Zügig lässt die Salbe entzündete Pickel unter der Haut wieder abschwellen. Den Juckreiz lindert sie übrigens auch.

Übrigens: Naturkosmetik Zinksalbe kann auch gegen Pickel unter der Haut im Intimbereich zum Einsatz kommen.

 

Vorsicht bei Zugsalben: Wie der Name schon verrät, wollen sie die Entzündung herausziehen. Nach sanfter Behandlung klingt das aber nicht. Wir persönlich haben bei der Zinksalbe ein besseres Gefühl. Die Zugsalbe schlagen wir bei größeren Übeln wie bei Abszessen und Furunkeln vor.

 

Lexagirl-Spezialtipp: Vor dem Schlafengehen freuen sich entzündete und geschwollene Pickel im Gesicht über einen Hauch antibakterielle Nachtcreme. Diese beruhigt nicht nur, sondern verjagt auch noch unerwünschte Bakterien. Auch eine Creme kann tiefsitzende Pickel auf der Gesichtshaut effektiv verhindern oder zumindest stark reduzieren. Als Soforthilfe gegen Pickel machen sich pflanzliche Öle die nicht in Verdacht stehen die Haut "abzudichten" oder auszutrocknen, stark. Auch solltest du unbedingt darauf achten, dass jede Pickelcreme nicht komedogen wirkt, also die Poren deiner Haut nicht unnötig verstopft. 

 

 

 


Nie mehr Pickel unter der Haut - 6 No Go

1. Finger stillhalten

So schwer es Dir auch fällt – lass die Finger von dem "Vulkan" auf Deinem Gesicht. Der innerliche Pickel ist schon dick, und entzündet, noch mehr Schmutz und Bakterien kann er jetzt gar nicht gebrauchen. Und mehr noch: Mit den scharfen Kanten Deiner Fingernägel kannst Du die Hautoberfläche ernsthaft verletzen – Vorsicht, akute Narbengefahr und die Dauer dieses Problems verlängert sich deutlich.

Dies auch der Grund warum das Aufstechen ein absolutes Tabu ist, ebenso wie das Aufschneiden oder Zurückdrücken der Beulen. Solche Behandlungsmethoden verschlimmern den Zustand dieser „eingewachsenen“ Pickel nur weiter und können sogar dafür sorgen, dass sich der Pickel stark entzündet oder platzt und sich dieser Entzündungsherd auf das umliegende Gewebe ausbreitet.

 

2. Reinigungszwang

Morgens zwei Reinigungsgels, mittags ein Peeling, abends eine intensive Wellnesskur – und das jeden Tag. Puh, kein Wunder, dass Deine Haut überfordert ist. Selbstverständlich meinst Du es nur gut mit ihr. Ein wenig Ruhe wär ihr jetzt aber lieber.

 

3. Natürlichkeit währt am längsten

Abdeckstift, zwei Schichten Make-up, Concealer, eine Extra-Dosis Puder – erst dann traust Du Dich aus dem Haus? Klar, fühlst Du Dich mit etwas Verstärkung wohler, Deine Haut aber nicht. Kleisterst Du sie fleißig zu, verstopfen die Poren umso mehr. Die Entzündungen und Schwellungen bleiben Dir länger erhalten, noch mehr Pickel gesellen sich dazu.

Mit einer leichten Schicht Make-up oder ein wenig Concealer aber sind wir einverstanden – vorausgesetzt Du verwendest nicht komedogene Make-up-Produkte. Alles andere erhöht nur wieder die Pickelgefahr.

 

4. Keine Macht den Bakterien

Ob Waschlappen, Make-up-Schwämmchen, Puderpinsel, die Fingerkuppen oder das Smartphone – Bakterien lauern überall. Voller Vorfreude stürzen sich die kleinen Störenfriede auf Deine Poren. Mit der richtigen Reinigung aber hältst Du sie in Schach. Lauwarmes Wasser mit mildem Shampoo ist ihnen zuwider.

 

5. Stubenhocker

Sicher: In Deiner Wohnung ist es warm und gemütlich. Wer braucht schon die kalte feuchte Luft draußen? Deine Haut braucht sie. Lässt Du sie nicht genug frische Luft schnappen, wehrt sie sich mit Unreinheiten – schlimmstenfalls mit dicken eitrigen oder auch harten Pickeln unter der Haut. Also nimm die Beine in die Hand, murmel Dich warm ein und dann nichts wie raus an die frische Luft.

 

6. Essen nach Lust und Laune

Du ahnst es schon: Alle kulinarischen Versuchungen, von Zucker über Alkohol und Nikotin bis hin zu Kuhmilch, sind hautunfreundlich. Besonders hautunfreundlich sind sie bei entzündeten Pickeln. Lass Dir lieber entzündungshemmende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Ingwer, Kurkuma, Chia-Samen, Wildlachs und grünes Gemüse schmecken. Darauf haben selbst die verstopften Poren Appetit.

 

Zinksalbe und Teebaumöl - die Pickel Soforthilfe von Lexagirl Naturkosmetik

Fragen und Antworten (FAQ)

Was sind die Ursachen für Pickel unter der Haut?

Pickel unter der Hautoberfläche treten immer dann auf, wenn aufgrund verstopfter Hautporen in Verbindung mit Schmutz, Talg oder Bakterien eine Entzündungsreaktion entsteht. Je näher die Entzündung an der Oberfläche liegt, umso schneller wird sie als Eiterpickel sichtbar. Wenn der Entzündungsherd aber in den tieferen Hautschichten liegt, spricht man von einem unterirdischen Pickel oder Pickel unter der Haut.

 

Darf man Pickel unter der Haut aufstechen?

Wenn der Pickel entzündet und geschwollen ist, laut die einzige und eindeutige Antwort lautet: Auf gar keinen Fall! Du riskierst schlimme Verletzungen mit bleibenden Gewebeschäden.

Es gibt aber eine Reihe von Methoden um Pickel unter der Haut wirkungsvoll zu behandeln. Hierzu gehören: 

1. Den Pickel mit Eiswürfeln kühlen

2. Hausmittel gegen Pickel einsetzen um die unterirdische Entzündung zu bekämpfen

3. Mit Hilfe von Teebaumöl oder Zinksalben den verkapselten Pickel unter der Haut bekämpfen 

4. Durch eine Wärmebehandlung den Pickel an die Hautoberfläche holen

5. Regelmäßig Masken und Peelings verwenden

 

Hilft Zinksalbe gegen Pickel unter der Haut?

Zinksalben sind ein zuverlässiges Mittel gegen Pickel und helfen auch unterirdische Pickel wirkungsvoll zu bekämpfen. 

Dabei wird das enthaltene Zinkoxid als Bestandteil von Salben ist seit jeher für seine desinfizierende und leicht austrocknende Wirkung geschätzt. Beides Eigenschaft die nicht nur die Wundheilung unterstützen sondern bei punktueller Anwendung auch gegen Pickel unter der Haut helfen.