Was hilft gegen unreine Haut?

Mach's gut Pubertät, macht's gut Pickel – von wegen. Mit den Teenie-Jahren sind unsere Hautprobleme noch lange nicht gegessen. Auch unreine Haut mit 30 (oder auch 40) ist keine Seltenheit.

 

Doch keine Sorge: Mit dem Streuselkuchen-Effekt abfinden musst du dich nicht. Du kannst etwas gegen dein Hautproblem tun.

Wir verraten dir, was wirklich gegen unreine Haut hilft und wie du deinen Teint wieder in den Griff bekommst.

Was hilft gegen unreine Haut?

Unreine Haut kennt viele Gesichter. Mal präsentiert sie sich im öligen Schein, mal mit Rötungen und Entzündungen. Mal sind es Pappeln und Pusteln, mal Mitesser und Pickel. Gerade im Gesichts-, Hals-, Brust- und Nackenbereich macht uns großporige unreine Haut mit 30 das Leben schwer.

 

Und schlimmer noch: Gelegentlich machen uns die Irritationen sogar nach ihrer Existenz noch zu schaffen. Pickelnarben und Hautflecken erinnern uns an die ungebetenen Gäste im Gesicht – manchmal sogar für immer.

 

 


Welche Ursachen hat unreine Haut?

Die Hormone

Hauptursache für unreine Haut und Pickel sind die Hormone. Das erklärt auch unsere Anfälligkeit in der Pubertät oder nach dem Absetzen der Pille. Der Hormonhaushalt spielt verrückt und mit ihm unser Hautbild. Mikroentzündungen entstehen, die wiederum den Talgdrüsenfollikel zur Last fallen. Der unerwünschte Nebeneffekt: Die Talgfollikel produzieren mehr Talg als nötig. Sie verstopfen und bilden einen idealen Nährboden für Bakterien und Keime. Mitesser, Pickel und Rötungen haben leichtes Spiel.

 

Nicht aber nur während der Pubertät haben wir mit Hormonschwankungen zu kämpfen. Auch als Erwachsene sind wir nicht vor dem Ungleichgewicht gefeit. Vor allem in hormonellen Ausnahmesituationen wie während der Schwangerschaft, Menstruation oder Menopause gerät unser Körper schnell aus der Balance. Die Folge: unreine Haut.

 

 

Die Gene

Auch die Gene haben ein Mitspracherecht bei unserem Hautbild. Nicht umsonst gilt unreine Haut und die Veranlagung zu großen Poren als "vererbbar". Neigt nur ein Elternteil zu Hautunreinheiten oder Akne, tut es womöglich auch das Kind.

 

 

Die Ernährung

Nicht nur Hormone und Gene mischen bei unserem Teint mit. Auch die Ernährung hat etwas zu sagen. Zu viel Fett, Kohlenhydrate und Kuhmilch schmecken den Poren ganz und gar nicht. Sie lassen dich die falsche Ernährung mit Hautunreinheiten büßen.

 

 

Medikamente

Medikamente sind ebenfalls keine Unschuldigen. Bestimmte Arzneien wie Lithium oder Steroide können Hautirritationen mit sich bringen. Das erklärt auch, warum Bodybuilder oft unter Pickeln und Mitessern zu leiden haben. Je mehr Steroide sie zu sich nehmen, desto anfälliger ist ihre Haut.

 

 

Stress

Was hat Stress mit unreiner Haut zu tun? Eine ganze Menge sogar. Kurze Stressphasen lassen den Teint meist unangetastet. Lange Durststrecken aber gehen nicht spurlos an ihm vorbei. Zahlreiche Forscher vermuten Stresshormone hinter den Hautunreinheiten, die sich bei dauerhafter Anspannung vermehrt im Körper ausbreiten. Andere Forscher machen entzündungsfördernde Stoffe für die Veränderungen verantwortlich, die erst bei Stress freigesetzt werden.

 

 

 


Was tun gegen unreine Haut?

Finger weg von Fett

An Fett mangelt es ständig unreiner Haut definitiv nicht. Ganz im Gegenteil: Meist produzieren die Poren sogar zu viel Talg. Umso mehr müssen sich deine Pflegeprodukte zurückhalten. Fettende (Komedogene) Inhaltsstoffe kann dein Teint jetzt gar nicht gebrauchen.

 

Weniger ist mehr

Parfümierte Pflegeprodukte mögen zwar umwerfend riechen, gut für deine gereizte empfindliche Haut sind sie aber nicht. Die vielen aggressiven Zusatzstoffe überfordern sie nur. Hier ist weniger effektiv mehr. Milde Produkte mit hautneutralem pH-Wert haben Vorrang. Vor allem bei Akne freut sich die angeschlagene Haut über die Entlastung.

 

Feuchtigkeitsplus für trockene, unreine Haut

Nicht nur fettige, sondern auch trockene Haut neigt zu Unreinheiten. Sie spannt, schuppt und bildet lästige Trockenheitsfältchen. Damit will sie dich aber nicht ärgern. Sie gibt dir nur ein Warnsignal: Schenk ihr Feuchtigkeit und die richtige Kosmetik gegen Pickel.  Leichte Pflegeprodukte mit einem Plus an Feuchtigkeit, vor allem in der Tages- und Nachtcreme, füllen die erschöpften Feuchtigkeitsspeicher wieder auf.

 

Reinigen, reinigen, reinigen

Wer keine weiteren Hautunreinheiten riskieren will, muss seine Poren sauber halten. Umso wichtiger ist eine gründliche Reinigung. Mit einmal am Tag aber gewinnst du den Kampf um ebenmäßige Haut nicht. Mindestens zweimal täglich, bestenfalls dreimal, darfst du deine unreine Haut mit einer porentiefen (aber sanften) Reinigung verwöhnen.

 

Kein Hang zur Übertreibung

Keine Frage: Du meinst es nur gut - manchmal sogar zu gut. Fünfmal täglich gönnst du deiner Haut ein aufwendiges Reinigungsprogramm – ganz nach dem Motto "mehr ist mehr". Vielleicht hat deine Haut aber gar nicht darum gebeten. Überpflegen schadet ihr genauso wie unterpflegen. Wer sie zu oft reinigt, bringt sie nur um ihren natürlichen Schutzfilm. Jetzt passiert genau das, was du nicht wolltest: noch mehr Unreinheiten.

 

Achtung heiß

Zu heißes Wasser tötet Bakterien ab? Im Gegenteil: Heißes Wasser reizt deine Haut nur noch mehr. Bei kaltem Wasser ist es ähnlich. Am besten schlägst du den Mittelweg ein: lauwarm.

 

Geheimtipp Dampfbad

Heißes Wasser ist bei der Hautpflege tabu. Eine Ausnahme aber gibt es: das Dampfbad als bewährtes Hausmittel. Der warme Dampf öffnet die Poren, überflüssiger Talg kann besser abfließen. Das Ergebnis: Reinere Haut.

 

Gewalt ist keine Lösung

Oh nein, schon wieder ein Pickel. Und der große Mitesser auf der Stirn will wohl auch noch ein bisschen bleiben. Warum nicht ein wenig nachhelfen? Ein bisschen drücken, ein wenig schieben. Und schon hast du den Salat. Deine geschundene Haut ist unreiner als zuvor. Selbst Hand anlegen macht die Sache nur noch schlimmer.

Hab lieber ein wenig Geduld und lass deine Haut das Problem selbst lösen. Du wirst sehen: Bis zum nächsten Date ist das Pickel-Dilemma vergessen.

 

Feingefühl beim Rasieren

Morgens halb acht im Badezimmer – es muss schnell gehen. Höchstens zwei Minuten – länger darfst du beim Rasieren nicht brauchen. Und das merkst du dem Ergebnis auch an. Dort, wo vor kurzem noch Barthaare wuchsen, tummeln sich nun Rötungen, Schwellungen und Unreinheiten. So wirst du deine unreine Haut nicht los.

Ob nass oder trocken – nimm dir Zeit für die Rasur. Lass die Klinge vorsichtig über die Haut gleiten und creme sie nach getaner Arbeit sorgfältig ein. Fehlt dir morgens die Zeit für Gründlichkeit, verschiebst du die Rasur einfach auf abends.

 

Richtig essen lernen

Du bist, was du isst – da ist was dran. Deine Ernährung spiegelt sich auf deiner Hautoberfläche wider. Gerade Kuhmilch macht sich gerne in Form von Pickeln, Mitessern, Rötungen und schlechter Haut bemerkbar. Schuld sind die Molkeproteine. Sie erhöhen deinen Blutzuckerspiegel und regen die Insulinproduktion an.

 

Die Folge: Dein Körper stellt mehr männliche Hormone her, sogenannte Androgene. Dasselbe Szenario spielt sich bei Zucker und Kohlenhydraten ab. Isst du zu viel davon, wehrt sich deine Haut. Die Folgen sind ziemlich schnell sichtbar. Unreine Haut auf der Stirn, Mitesser auf der Nase oder Pickel am Kinn. Die gute Nachricht: Du kannst etwas dagegen tun. Verbanne Zucker und Kohlenhydrate aus deinem täglichen Speiseplan. Verabschiede dich von Kuhmilch. Soja-, Mandel oder Hafermilch sind ihr ein würdiger Ersatz. Was ebenfalls nicht in deinem hautfreundlichem Ernährungsprogramm fehlen darf:

  • Beeren und Zitrone 
  • Nüsse und Samen 
  • Vollkorn statt Weißmehl 
  • gute Fette und Öle: Omega-6-Fettsäure, Linolsäure, Raps- und Leinöl
  • mageres Fleisch: Kalb, Huhn
  • Fisch (Forelle, Lachs, Sardine, Makrele)
  • Gewürze: Kurkuma, Rosmarin, Salbei
  • Grüner Tee, das Antioxidantien-Wunder 

 

Schönheitsschlaf

Du brauchst deinen Schönheitsschlaf – im wahrsten Sinne des Wortes. Bekommst du zu wenig Nachtruhe, spielt deine Haut beleidigt. Schlechte Gesichtshaut, dunkle Schatten unter den Augen, eine unvorteilhafte Blässe und ein leichter Grauschleier sind ihre Art, es dir heimzuzahlen.

Im Schlaf hat der Körper schließlich allerhand zu tun: Er repariert kleine Hautschäden und transportiert Giftstoffe aus dem Körper. Gleichzeitig senkt Schlaf deinen Stresspegel, was unreine Haut sehr zu schätzen weiß.

 

Anti-Stress-Konzept

Ein bisschen Stress ist ganz normal. Zum Dauerbegleiter aber darf er nicht werden. Ansonsten nimmt dein Körper das Problem selbst in die Hand. Im Kampf gegen die innere Anspannung schüttet er vermehrt Steroidhormone aus. Doch das erhöhte Stresshormonlevel bekommt der Haut gar nicht gut. Sie kann ihre körpereigenen Antibiotika nicht mehr richtig verteilen, Unreinheiten machen sich breit. Umso besser sollst du dein Stresslevel unter Kontrolle haben. Meditation, Yoga, Pilates, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung helfen dir dabei. Dasselbe gilt für die Smartphone-Diät. Leg das Handy öfter mal beiseite. Dann gehört schlechte, sehr unreine Haut durch Stress bald der Vergangenheit an.

 

Trinken, trinken, trinken

Ob von unserer Mutter, dem Hausarzt oder dem Personal Trainer im Fitnessstudio – ständig bekommen wir auf unsere Frage "Was tun gegen unreine Haut?" ein und dieselbe Antwort: Du musst viel trinken. Doch die alte Weisheit soll Recht behalten. Flüssigkeit lindert Migräne, bringt den Stoffwechsel in Schwung und verbessert nebenbei das Hautbild. Der Teint wirkt frischer, reiner und straffer. Dunkle Augenringe und Unreinheiten fallen uns weniger zur Last. Die Faustregel: Mindestens zwei Liter pro Tag sollst du trinken.

 

Wer sich nicht mit Wasser pur anfreunden kann, peppt es mit leckeren Flavours wie Minze, Zitrone, Orange oder Himbeere auf. Auch ungesüßter Tee ist eine gute Wahl.

 

 


Die besten Produkte um Pickel, Mitesser und Co. den Kampf anzusagen!

Was hilft wirklich gegen unreine Haut? Wenn du unsere Pflegetipps befolgst, bist du schon ein gutes Stück des Weges gegangen. Du brauchst aber noch wirksame natürliche Hautpflegeprodukte für dein Beautyproblem? Dann findest bei uns das richtige Anti-Pickel Pflegekonzept. Natürliche Pflege für unreine Haut.

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