Wie ich zur Mitgründerin von Lexagirl wurde

In Los Angeles leben, eine eigene Kosmetik-Marke aufbauen.

Ein Wunschtraum, von dem ich meiner Mutter Ende 2014 nach unserer USA-Rundreise erzählte.

 

Wir hatten in den USA Pflegeprodukte gesehen, die in Deutschland niemand kennt, und Drogerien, die so groß waren wie hier ein Supermarkt.

Für mich als Kosmetik-Suchti war das eine lehrreiche Abenteuerreise und ein Anlass mir auszumalen, was ich mit meinem Leben machen möchte. 

 

Viel eher als erwartet wurde eine Hälfte meines Traums Wirklichkeit.

 

In Los Angeles lebe ich vielleicht später einmal, eine eigene Kosmetik-Marke habe ich jetzt schon. Sie trägt sogar meinen Namen. Aus „Lilly“ und „Alexandra“ haben wir „Lexa“ gemacht.

Kosmetik beschäftigt mich schon lange. Nach der Schule stöbere ich oft mit Freundinnen in Drogerien.

 

Wir testen Cremes, erkunden die neuesten Duftkompositionen und halten uns auf dem Laufenden, was die Kosmetikindustrie sich einfallen lässt, um unsere Haut zu verwöhnen.

 

Aber meine Mutter reagierte oft skeptisch, wenn ich ihr nach dem Drogerie-Besuch die neuesten Cremes und Lotionen präsentierte. Sie war längst auf Naturkosmetik umgestiegen, und sie wollte nicht, dass ich meine Haut mit industriellen Chemiebomben behandele. 

 

Für meine Schönheit soll kein Tier leiden und keine Blume welken

Ich will das auch nicht mehr, seitdem ich mich damit beschäftigt habe, wie sehr im Labor angerührte Inhaltsstoffe unsere Körper belasten – und die Umwelt.

 

Meine Gesundheit will ich mit Kosmetik erhalten, nicht gefährden.

Kein Tier soll leiden, keine Blume eingehen, nur weil jemand im Labor Kosmetik entwickelt. Auch ich wollte Naturkosmetik ausprobieren, natürliche Produkte für junge Haut. Und stellte fest: Die gibt es nicht.

 

Also machen wir das jetzt selbst. Meine Mutter wollte erst daheim Naturkosmetik oder auch vegane Cremes nur für mich herstellen, aber als ich ihr sagte, dass meinen Freundinnen das auch gefallen würde, fiel uns auf, dass wir eine Marktlücke gefunden haben: Naturkosmetik für Mädchen.

 

Anstatt daheim zu experimentieren, haben wir uns nach einem Produzenten umgeschaut. 

 

Dem Produzenten erklärt, was für Mädchen wichtig ist

Bis ich das erste Mal unsere "Sunkissed-Creme" und den "Foaming Face Wash" ausprobieren konnte, war einiges zu tun.

 

Dem Produzenten habe ich erklärt, worauf wir Mädchen Wert legen.

Zum Beispiel auf cremigen Schaum aus dem Pumpschäumer oder auf eine Gesichtscreme, die Poren verschwinden lässt, Pickel bekämpft, aber die Haut nicht verklebt.

 

Dutzende Probelotionen und Probecremes habe ich in diesen ersten Wochen getestet und an zahllosen Duftproben geschnuppert, bis alles so gut war, dass ich gerne mit meinem Namen dafür stehe.

 

Jetzt bin ich also Unternehmensgründerin – und Bloggerin noch dazu, wie Ihr hier seht. Habt Ihr Fragen zu unseren Produkten oder zu Beauty und Kosmetik allgemein? Schreibt mich an, ich bin für Euch da: lillyalexa@lexagirl.de

 

 

 

 

be bright... be right... be Lexa